Junge Union Südwestfalen beschließt Antrag zum Ausbau des Mobilfunks


Die Junge Union Südwestfalen fordert die zuständigen politischen Akteure auf, sich bei der Bundesregierung für Südwestfalen als Modellregion für einen flächendeckenden und engmaschigen Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes einzusetzen. „Die Entwicklung unserer Region hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Jetzt ist es an der Zeit, einen weiteren Meilenstein zu erreichen“, erklärt dazu Südwestfalens JU-Chef Dr. Bernd Schulte aus Meschede. Die Regionale 2025 mit ihrem digitalen Ansatz, die Arbeit der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen und neue Ideen etwa für eine Teststrecke für autonomes Fahren gäben den Weg vor. „Für all diese Projekte ist es aber teilweise notwendige Voraussetzung, teilweise ein Qualitätssprung, dass auch die digitale Infrastruktur stimmt. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass die Zukunft dieser Infrastruktur neben dem Glaserfaserausbau auch zunehmend und zukünftig wahrscheinlich sogar hauptsächlich bei den Mobilfunk-Technologien liegt“, so Schulte.

Mit 5G ist die fünfte Generation des Mobilfunks gemeint, welche Datenraten von bis zu 10Gb/s erreichen soll, was einer 10-mal schnelleren Verbindung als im aktuellen LTE-Netz entspricht. Dieses ist damit nicht nur Grundlage für schnelles mobiles Internet und Smart-Home-Anwendungen, sondern auch Hauptvoraussetzung für autonomes Fahren. „Es darf nicht passieren, dass wir in ein paar Jahren Schilder auf der Autobahn stehen haben, auf denen steht: ‚Sie befinden sich nun in Südwestfalen, bitte fahren Sie von hier selbst!‘“, erklärt der Bezirksvorsitzende der Jungen Union Südwestfalen, Dr. Bernd Schulte.

Um den Ausbauprozess voranzubringen muss insbesondere um Förderung aus Bundesmitteln gekämpft werden. Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung gäbe es hier, so die JU, wichtige Ansätze: „Südwestfalen muss zu einer der im Koalitionsvertrag ausgerufenen 5x5G-Regionen gehören. Der Koalitionsvertrag spricht davon, dass ‚innovative, zukunftsfähige Mobilitätsangebote gerade für Menschen im ländlichen Raum nur möglich sein werden, wenn eine Versorgung mit der neuesten Mobilfunktechnologie (5G) (…) sichergestellt ist‘. Wir als JU sehen dies genauso und fordern auch im Hinblick auf die starke Wirtschaft unserer Region, den 5G-Ausbau schnell voranzutreiben und Südwestfalen zur Modellregion zu machen“, so Max Beckmann, Kreisvorsitzender der Jungen Union Olpe.

Die JU will so erreichen, dass sich Südwestfalen im Wettbewerb um Köpfe noch besser aufstellt: „Vor allem auch im Hinblick auf den demographischen Wandel muss Südwestfalen Vorreiter im ländlichen Raum sein und jungen Menschen eine konkurrenzfähige Zukunftsperspektive bieten.“ Die Junge Union nimmt ihren Auftrag als Zukunftsmotor der Partei wahr und will die Forderung nach einer 5G-Modellregion in Südwestfalen nun in Gesprächen mit den Landräten, heimischen Abgeordneten und dem Regierungspräsidenten thematisieren.

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